Personalwesen und Führungslehre

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Neuigkeiten vom Lehrstuhl

International Human Resource Management Scholarly Research Award der Academy of Management an Bayreuther Wissenschaftler

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Academy of Management in Vancouver wurde die Publikation A meta-analysis of country differences in the high performance work system-business performance relationship: The roles of national culture and managerial discretion. Journal of Applied Psychology, 99(6), 1011-1041 mit dem International Human Resource Management Scholarly Research Award 2015 ausgezeichnet. An der Studie beteiligt waren Prof. Dr. Tanja Rabl (Technische Universität Kaiserslautern, vormals Universität Bayreuth), Dr. Mevan Jayasinghe (Michigan State University, USA), Prof. Barry Gerhart (University of Wisconsin-Madison, USA; ehemaliger Ludwig-Erhard Gastprofessor an der Universität Bayreuth) und Prof. Dr. Torsten Kühlmann (Universität Bayreuth). Die Academy of Management ist die älteste und größte wissenschaftliche Managementvereinigung weltweit.

Award 2015

Die Preisträger (von links): Prof. Barry Gerhart (University of Wisconsin-Madison, USA), Prof. Dr. Tanja Rabl(Technische Universität Kaiserslautern), Prof. Dr. Torsten Kühlmann (Universität Bayreuth). Nicht abgebildet: Dr. Mevan Jayasinghe (Michigan State University, USA) 

Die preisgekrönte Studie hat sich der Frage angenommen ob ein spezifisches Bündel von Instrumenten der Personalarbeit, sogenannte High Performance Work Systems (HPWS), grenzüberschreitend wirksam und damit weltweit genutzt werden können. HPWS sind in westlichen Industrienationen verbreitete Managementinstrumente, die auf verschiedene Arten Qualifikation, Leistungsbereitschaft und Mitbeteiligung der Belegschaft eines Unternehmens stärken und so den Unternehmenserfolg zu steigern versprechen. Die Studie untersucht in Form einer Metaanalyse der vorliegenden Forschung, wie sich die Wirksamkeit dieser HPWS über Länder hinweg unterscheidet und welche Rolle kulturelle Besonderheiten der Unternehmensstandorte spielen. 156 wissenschaftliche Studien, die fast 40.000 Organisationen aus 29 Ländern erfassten, wurden hierzu ausgewertet. Unsere Ergebnisse zeigen, dass HPWS über Länder hinweg erfolgreich einsetzbar sind. Sie stellen damit die verbreitete Auffassung in Frage, dass Managementpraktiken generell nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie an die Kultur und die Institutionen eines Unternehmensstandortes bestmöglich angepasst sind.

Dennoch hat die Studie auch Unterschiede des Erfolgs von HPWS in verschiedenen Ländern identifiziert. Kommen HPWS in Ländern zum Einsatz, deren Kulturen Abweichungen von den vorherrschenden Normen und Werten eher tolerieren, ist ihr Erfolgsbeitrag besonders hoch. In diesen Ländern empfiehlt es sich somit, die Instrumente, die in den HPWS zusammengefasst sind, ohne Anpassungen an lokale Gepflogenheiten einzuführen. Die Abweichung von der Landeskultur schafft hier einen Wettbewerbsvorteil.

Dagegen sollten Unternehmen in Ländern, die auf eine strikte Beachtung kultureller Normen und Werte achten, bei der Einführung von HPWS die kulturellen Rahmenbedingungen stärker beachten. Während die oben beschriebenen Grundprinzipien von HPWS unverändert bleiben, sind die Instrumente der Umsetzung landesspezifisch zu gestalten. So kann ein Leistungsfeedback, das den Arbeitseinsatz der Belegschaft steigern soll, sich in manchen Ländern an der Leistung des einzelnen Mitarbeiters orientieren (z.B. in den USA) oder in anderen Ländern an der Leistung der Arbeitsgruppe (z.B. in Japan).


Indischer Professor vom Tata Institute of Social Sciences (TISS) zu Gast am Lehrstuhl Personalwesen und Führungslehre (BWL IV)

Vom 23.-27. Oktober 2014 veranstaltete der Lehrstuhl BWL IV das Seminar „Organizational Change and Leadership“. Geleitet wurde die englischsprachige Veranstaltung von Prof. Vijayakumar, Direktor des Centre for Organizational and Social Leadership am Tata Institute of Social Sciences. Die Finanzierung des Aufenthalts von Prof. Vijayakumar ermöglichten Mittel aus dem Gastprofessorenprogramm der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

 

Masterseminar 1

Nach zahlreichen Einblicken in die indische Unternehmensrealität hat die Teilnehmer besonders beeindruckt, wie Prof. Vijayakumar es verstanden hat, die wissenschaftliche Fragestellung mit den persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer zum Wandel in Verbindung zu bringen.

 

Masterseminar 2

Prof. Vijayakumar und die Seminarteilnehmer inmitten von individuellen Skizzen zum Wandel.

 

Deutsch-Indisches Seminar des Lehrstuhls
in Mumbai vom 11.-16. November 2013.

Hier finden Sie den entsprechenden Blog.

 


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